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Bulldog

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Samstag, 28. September 2013, 00:03

Überwintern von Bikes

Zum Einmotten
sollte man über Winter den Tank komplett voll machen, das Benzin im
Vergaser ablassen.
Zusätzlich schließe ich den Choke Hebel und
drehe vorsichtig im Kickstarterhebel, bis der Kolben komprimiert. Die
Ventile sind dann geschlossen.

Zusätzlich kann man den
Auspuff mit einem Öllappen zustopfen.

Es gibt auch Leute,
welche die Zündkerze kurz herausschrauben, um den Brennraum mit
Sprühöl zu benetzen.

Es ist sinnvoll, lange benutztes Öl
abzulassen.
Altes Öl enthält teilweise Kondenswasser und Saure
Verbrennungsrückstände, die unter ungünstigsten Umständen das
Motorinnenleben angreifen könnten.

In dem Falle sollte aber
neues Öl, es kann billigstes sein, oder sogar spezielles Lagerungsöl
übervoll aufgefüllt werden.

Wichtig ist das Fetten der
Kette, damit sie nicht rostet.

Reifendruck sollte hoch sein,
damit Decken nicht Plattstehen.
Bei Seitenständern ist Aufbocken
hilfreich.

Vor der Winterpause sollte man das Bike gut
reinigen und Trocken fahren.

Ich selbst benetze alle
korrosionsanfälligen Teile am liebsten mit Silikonöl, das ist
preiswert und bietet Maximalen Schutz.
Im Gegensatz zu den
meisten anderen Mitteln greift es Kunststoffe und Gummi nicht an.

Man sollte aber mit der Sitzbank, den Fußrasten und den Reifen
aufpassen, da es jegliche Oberflächen extrem gleitfähig macht.


Die Lagerung des Bikes sollte in belüfteten, trockenen
Räumen Stattfinden.
Ein Bettlaken eignet sich bestens zum
Abdecken.

Sollten die Räumlichkeiten für die Überwinterung
nicht besonders trocken sein, sollte man eine Art Motorradgarage
einsetzen, wie zum Beispiel unter:
http://www.corrodom.de
gezeigt.

Batterie:

Die 6V Batterie würde ich ausbauen,
da sie permanent Säuredämpfe von sich gibt, die das Umliegende
Metall angreifen.

Bei dem 12V Gelakku ist nichts zu beachten,
man sollte ihn jedoch nicht an normale Ladegeräte anschließen, da
das diese speziellen Akkus meist sehr schnell Ruiniert.
Info:
Eine 12V DAX springt auch dann an, wenn die Batterie vollständig
entladen ist.

Bulldog

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Samstag, 28. September 2013, 00:03

Wenn es wirklich
Wasser im Vergaser ist/war, gibt es da ein kleines Hilfsmittel:

Einfach ein wenig Brennspiritus oder reinen Alkohol (ohne
Zucker!) mit ins Benzin geben.
Wasserreste werden dadurch
gebunden und problemlos mit verbrannt.
Professioneller ist da das
Produkt Speed von Liqui Molly, das ist unter anderen für diesen
Zweck hergestellt.

Einige Vergaser, speziell die älteren,
haben einen kleinen Messingstift an der Seite montiert, der von unten
mit einem kleinem Loch versehen ist.
Das dient der
Vergaserentlüftung.
Wenn bei Regen Wassertropfen ´dranhängen,
läuft der Vergaser nicht richtig.
Ob durch die Bohrung auch
Wasser eindringt oder unter ungünstigen Fällen sogar angesaugt
werden kann, kann ich nicht sagen.

Ich entferne jedoch immer
die Spitze des Messingstabes, damit ein größeres Loch entsteht und
stecke einen zur Fahrbahn geneigten, unten schräg abgeschnittenen
Schlauch ´drauf.

Der Vergaser funktioniert dann bei Regen
auf alle Fälle besser, Wasser hatte ich bisher auch nicht in der
Schwimmerkammer.

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