Zylinderkopfupdate 6V DAX

  • Ich
    verwende immer größere, stärker verrippte Anbauteile am
    Zylinderkopf sowie ein sehr temperaturstabiles Motoröl.


    Eine
    längere Übersetzung (17:35) hilft die Drezahl zu senken, damit wird
    der Motor auch nicht mehr ganz so hoch thermisch belastet.


    Die
    Schmierung läßt sich merklich verbessern,
    indem man eine kleine
    Adeckplatte auf das Nockenwellenrad schraubt.
    Ist ein Honda
    Originalteil zur Nachrüstung.




    Wenn die Nockenwelle
    ohne die Scheibe offen ist, pfeift das Öl geradewegs durch, wobei
    man nicht mehr von Öldruck reden kann.


    • Bei der 6V Nockenwellen gleit gelagert, sind die teilweise auftretenden Probleme ja bekannt.


      Das Nockenwellenrad bringt teilweise durch Unrunden Lauf (wurde jetzt auch für das 6V Modell verbessert) die Steuerkette zum Schwingen,
      die Schmierung der Lager reichte teilweise nicht aus, da die Welle auf der Antriebsseite voll offen ist (wurde jetzt auch für das 6V Modell nachgebessert) und damit kein richtiger Öldruck gebildet wird.


      Grundsätzlich sind Gleitlager allerdings auch keine Lösung.


      -------------------


      Bei der 12V DAX (Nachfolger) wurden dann große Kugellager eingesetzt.
      Offene Lager an der rechten Nockenwellenseite waren nicht der Bringer, da der Öldruck dort sonst abpfeift.


      Das Zentralloch an der Antriebsseite war hier schon immer für guten Öldruck reduziert.


      Möglicherweise im Zusammenhang mit dem jetzt verbessertem Nockenwellenritzel kam es aber hier, wenn auch sehr selten, zu Beschädigungen:
      Der Äußerste Kugellager Ring arbeitete die Aufnahme im Zylinderkopf aus, so das die Welle lose wurde.


      --------------------


      Bei den Chinesen wurde jetzt ein kleinerer Lagerdurchmesser gewählt,
      um das umliegende Material stärker halten zu können.


      Auch wurde ein Gewicht ausgeschrumpft, um ggf. mechanische Energieen durch das Schlagen der Steuerkette aufnehmen zu können.


      Sicher guter Gedanke,
      macht das Tuning aber nicht leichter.


      Auf ein geschlossenes Kugellager auf der Öleinflussseite der Nockenwelle achte ich gerne, auch wenn das Öl durch einen verlängerten Rüssel bis in die Welle hinein geführt wird.

  • Die Nockenwelle ist wirklich nicht schlecht, siehe hier zum Besipiel eine Mail an mich:




    --------------------------



    Die scharfe Nocke ist aus meiner Sicht der absolute MEGA-Hammer. Die Ventilschaftdichtungen sind m. E. nicht defekt. Gestern rauchte (ich denke der 21iger Bing-Vergaser ist einfach zu groß - die anderen fahren auch nur mit 18er bzw. 19er-Vergaser - einer hat sich gestern quasi verplappert) es auch nicht mehr blau! Wir fahren z. Zt. mit einem aufgebohrten 16er Vergaser. Barry, die Maschine geht! ich sag´ Dir wie der Teufel.


    --------------------------


    Vorsicht aber:
    Bei einigen, hohen Kolben gibt es durch den Extremen Ventilhub Probleme, der Motor dreht dann nicht durch.

  • Wenn man bei Takegawa einen Zylindersatz ersteht, kann man gegen relativ wenig Aufpreis eine R 15 Welle mit erstehen.


    Bei dem 12V Kopf des 110ner Huawei ist ja alles noch 100% Honda Kompatibel gewesen, habe einige Wellen problemlos testen können.


    Die R 15 Welle ist gegenüber der originalen recht nett, kann man sagen.


    Die R 20 hingegen mach im Vergleich zur R 15 wirklich richtig Spaß, ohne Frage.
    Eine R 15 währe wirklich rausgeschmissenes Geld.


    Nur im Bereich unter 1.500 Umdrehungen gibt es Einbußen, das ist ganz kurz über dem Standgas.


    In mittleren Berichen macht sie einen guten Sound, oben herum dreht sie wie Tier.


    Standgas ist super, ebenso wie Startverhalten.


    Diese Welle als Sport Touring zu sehen würde ich als zutreffend bezeichnen.