Reifenfreigabe

  • Für
    diese Reifenpaarung (120/70-10 und 130/7-10 auf Originalfelge) gibt
    es eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Herstellers.


    Damit
    ist der Eintrag
    kinderleicht.


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    Bei
    Bigbikes ist es schon fast üblich geworden, nur noch diese
    Bescheinigung mitzuführen, da spätestens alle zwei Jahre ein
    revolutionär besserer Reifen auf den Markt kommt.


    Durch die
    Typenbindung bei Eintragung bei größeren Maschinen würde das alle
    zwei Jahre Mehraufwand und einen vollen Fahrzeugbrief bedeuten.


    Da
    wird teilweise eher die Ordnungswidrigkeit hingenommen, die hier
    immer seltener geahndet wird.
    Durch das Papier lässt sich die
    Legalität des Reifens ja nachweisen.

  • Die Veränderungen von Fahrzeugteilen führt nur dann zum Erlöschen der Betriebserlaubnis, wenn zu erwarten ist, daß dadurch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. Das gleiche gilt für die formale Feststellung, das Fahrzeugteile nicht den Vorschriften entsprechen.
    Die Benutzung von Reifengrößen, die nicht in die Fahrzeugpapiere eingetragen sind, soll im Regelfall nicht zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen
    (OLG Köln, DAR 98, 27). Wer gegen die Eintragungspflicht verstößt,
    muß mit einem Verwarnungsgeld rechnen.