Beiträge von Bulldog

    Von
    der Firma Continental gibt es sogar schon eine
    Unbedenklichkeitsbescheinigung des Herstellers über ein 130/70-10
    Reifen auf der 2,15 Zoll ZB50 Felge.
    Das diese Konfiguration nicht
    ideal ist, liegt auf der Hand.
    Trotzdem ist selbst das um Längen
    besser als ein 3,50 Reifen mit Entwicklungsstand von vor
    vorgestern.


    ------------------------------------


    Auf
    einer 2,50 Zoll Felge ist es mir nicht möglich,
    den Reifen bis
    zur Kante zu fahren.



    Auf der 3.00 Zoll Felge für schlappe
    45,- € habe ich den 130er schon bis auf die letzte Rille
    gefahren.
    Währe die Felge also breiter, würde ich auf der
    Reifenkante fahren.


    Es stimmt aber tatsächlich, das sich der
    130er auf der 3.00 Felge nochmals um einiges besser fährt, habe
    jetzt alles Bonsais auf diese Felge umgerüstet.


    Die Sache
    dürfte aber nicht breiter sein, ohne das es zu eng werden würde.


    Nur an der AB23 Kettenabdeckung aus Kunststoff und den
    Hauptständer musste ich entwas Material wegnehmen.

    Wenn das Bike
    sehr lange gestanden ist,
    sollte man auch das Gabelöl wechseln
    und die Reifen checken.


    Sind die Weichmacher erst mal
    ausgedünstet, hat man nur noch sogenannte "Leichen"
    drauf.
    Knochenhart und gefährlich im Straßenverkehr.


    Wie
    Du schon beim Treffen gesehen hast, muss man keine Schubkarrenreifen
    fahren.

    Um die Reifen zu
    wechseln, müssen die Felgenhälften getrennt werden, bitte nicht die
    Reifen von einer Reifenwerkstatt umziehen lassen, das gefährdet
    Felge und Decke.
    Neue Schläuche in jedem Fall empfehlenswert!


    Auswuchten der Räder ist sinnvoll, wenn die DAX eine hohe
    Endgeschwindigkeit erreicht.
    Durch die Leichtlaufenden Radlager
    kann es ohne Werkzeug selbst durchgeführt werden, indem man das Rad
    einfach mit der Achse ausbalanciert und mit Klebegewichten für
    Alufelgen Unwuchten ausgleicht.

    Für
    diese Reifenpaarung (120/70-10 und 130/7-10 auf Originalfelge) gibt
    es eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Herstellers.


    Damit
    ist der Eintrag
    kinderleicht.


    -------------------------------------------


    Bei
    Bigbikes ist es schon fast üblich geworden, nur noch diese
    Bescheinigung mitzuführen, da spätestens alle zwei Jahre ein
    revolutionär besserer Reifen auf den Markt kommt.


    Durch die
    Typenbindung bei Eintragung bei größeren Maschinen würde das alle
    zwei Jahre Mehraufwand und einen vollen Fahrzeugbrief bedeuten.


    Da
    wird teilweise eher die Ordnungswidrigkeit hingenommen, die hier
    immer seltener geahndet wird.
    Durch das Papier lässt sich die
    Legalität des Reifens ja nachweisen.

    Ich
    habe in meine Replika Monkey
    10 Zoll Räder verbaut, hinten 3
    Zoll Felge.


    Der Umbau ist nicht zu aufwändig, das Ergebnis
    lohnenswert.


    Die hintere Radnarbe der DAX / CY hat
    Torsionsdämpfer unter dem Kettenblatt, eine sehr nützliche Sache,
    gerade bei größeren Motoren.

    Diese
    Felgen sind zweiteilig, das heißt sie müssen zwangsläufig mit
    Schläuchen gefahren werden.
    Dabei ergibt sich leider stets die
    Gefahr, dass sich der Reifen auf der Felge etwas dreht und dabei das
    Ventil abreißt.


    Ist zwar bei jeder Serienfelge auch so
    gelöst, jedoch sind diese lackiert.
    Auf Lack hält der Reifen
    besser.
    Auch bin ich nicht bereit, bei einer recht teureren Felge
    solche Nachteile in Kauf zu nehmen.



    Weiterhin gefällt mir
    an dem System nicht, dass beim Hinterrad kein Torsionsdämpfer zum
    Einsatz kommt, da das Kettenblatt ja mittels des Radsterns fest mit
    dem Rad verschraubt wird.


    Mir ist kein anderes Zweirad
    bekannt, bei dem nicht diese Gummilagerungen unter dem Kettenrad zum
    Einsatz kommen.


    Diese sorgen dafür, das es bei Gangeinlegen
    nicht metallisch knallt,
    der Gangwechsel recht sanft vonstatten
    geht und auch der Lastwechsel (Gas geben / Gas wegnehmen)
    deutlich
    sauberer vonstatten geht, das ist besonders beim Raus beschleunigen
    aus der Kurve wichtig.


    Eine Felgenbreite von 3,25 Zoll wäre
    eine Ideal breite für einen 130/70-10 Reifen.


    Für
    Sportzwecke macht sich eine 3.00 Zoll Felge hinten ideal, da der
    Reifen dann etwas spitzer ist und damit nicht zu schnell bis über
    den Rand des Reifens gefahren werden kann.
    Für Crusing macht sich
    3,50 Zoll gut- vergrößert die Auflagefläche.


    Mein Tipp wäre
    die Umrüstung auf 10 Zoll mittels DAX Radstern, so wie es Fips
    gemacht hat.
    Optisch sehr ansprechend und Technisch 1A.


    Auch
    kommt dieser Umbau finanziell wesentlich günstiger.

    Es
    gibt eine ganze Menge Reifen auf dem Markt. Die allermeisten
    "Rollerreifen" wurden jedoch für Südeuropa gefertigt, wo
    das Pflaster im Sommer kocht und es kaum tiefe Temperaturen gibt.
    Damit sich dort die Reifen nicht zu stark abnutzen, wählt der
    Hersteller dann eine relativ harte Mischung. Fährt man dann einen
    solchen Reifen hierzulande, entwickelt er nur Gripp, wenn er lange
    Warmgefahren wird oder in wenigen Tagen im Sommer. Unter
    Normalbedingungen in Germany braucht man dann oft nur über einen
    Gullydeckel zu fahren, dann rutscht die Karre voll weg, anstatt nur
    leicht zu versetzten. Auch das Schieben übers Vorderrad beim Bremsen
    ist dann eine sehr unangenehme Folge, über Regen oder gar Schnee gar
    nicht zu sprechen. Ich habe einige Reifen probiert, glaube mir.
    Heidenau K61 war auch gut, kann ich empfehlen, die "Winterreifen"
    dieser Firma könnten ein Geheimtipp sein. Pirelli SL 26 hat mir gar
    nicht gefallen, SL 36 habe ich noch nicht getestet, fühlt sich aber
    sehr gut an.

    Unter 1.8 Bar im
    kalten Zustand gemessen wird mein 120/70-10 Reifen vorne bei
    Belastung schmierig, er nutzt sich dann auch übermäßig ab.
    Das
    ist dann also die unterste Grenze für mich.


    Trotzdem
    versuche ich einen Relativ niedrigen Reifendruck zu fahren, um die
    Auflagefläche des Reifens zu erhöhen und eine möglichst gute
    Dämpfung das relativ flachen Reifens zu erhalten.
    Nachteil
    geringer Reifendrücke: Höhere Abrollkräfte, weniger Topspeed.

    Klar
    ist, das es bei Maschinen keine Reifenbindung in Bezug auf Profil und
    Hersteller gibt.


    Von daher sollte auch das Continental
    Gutachten gehen.


    ---------------------------


    Für den
    Eintrag muss nichts zurückgerüstet werden,
    da bei
    Reifeneintragungen keine Geschwindigkeitsmessungen gemacht werden.



    Man könnte aber vorne einen Zahn mehr eintragen lassen und
    von 38 km/h auf 45 km/h erhöhen.


    Damit sich nicht ganz so
    schnell läuft, kann man die Zündung ganz extrem Richtung Spät
    einstellen.


    ---------------------------


    Ein wiklich
    großes Interesse habe ich an dem 110ner nicht wirklich, muss ich
    zugeben.
    Der einen Zentimeter breitete ist mit der 70er Höhe auch
    flacher als K58.


    Die 120/70-10 genießen eine sehr hohe
    Nachfrage.
    Einen 110/80-10 wollte bisher noch niemand wirklich
    haben.
    Bin ihn auch schon im Vergleich gefahren- der Unterschied
    ist schon zu merken.

    Wenn Du von dem
    3.50 Diagonalreifen schon zufrieden bist,
    solltest Du man
    110/80-10 versuchen.


    100/80-10 und 90/90-10 gibt es auch in
    K58 (und auch K61).


    Die dinger laufen noch um einiges besser
    und halten deutlich länger.


    Alte Diagonalkarkassen sind mit
    einem modernen Reifen kaum vergleichbar in den Fahrreigenschaften,
    wirklich.
    Der 90/90 währe rein von der Optik kaum zu
    unterscheiden, grundsätzlich werden in der Praxis 90/90 Reifen von
    fachlichen Prüfern und ontrolleuren stets als Ersatz für
    Diagonalreifen akzeptiert (sogar ohne Papiere).


    Ich hatte
    jetzt allerdings nur Unbedenklichkeitsbescheinigungen vom Hersteller
    für die Größen 120/70-10 und 130/70-10 angefordert und erhalten-
    für alle Honda DAX Modelle.


    Noch seriennähere Abmessungen
    hatten mich bisher weniger interessiert, da ich die Fahreigenschaften
    in den Vordergrund gestellt hatte.


    Für Optikerhalt dachte ich
    an 110/80-10.
    Was denkt Ihr?


    Wenn Interesse, ist es kein
    Problem, die geeigneten Papiere zu ordern.

    Es gibt mit der
    Zeit für alle Bonsai Bikes mit 10 Zoll eine
    Unbedeklichkeitsbescheinigung vom Hersteller Heidenau im Bezug auf
    die K61 und K62.


    Sie bezieht sich auf Fahrzeuge ohne
    Felgenumbau, auch wenn hinten gerne 3,00 Zoll gesehen wird- fährt
    sich ja auch noch besser.


    Passende Schläuche gibt es vom
    gleichen Hersteller.


    Der K62 ist ein Reifen mit Mischprofil,
    auch für Abwege geeignet.
    Der K61 ist auf glatter Straße der
    beste Reifen, den ich kenne.


    Beide Reifen sind recht weich,
    haben wenig Unwucht und nutzen sich nicht all zu schnell ab,



    durch moderne
    Mischung und sehr gut ausgearbeitete Karkasse.


    Beide Reifen
    schnitten bei jedem Test mehr als überdurchschnittlich gut ab.



    Angelehnt daran kann nur der Pirelli SL 38 eine echte
    Konkurrenz darstellen- so meine Erfahrungen.

    Diese Zeichen
    sind erweiterte Reifendaten.



    Belastbarkeit Geschwindigkeit
    MAX:


    G= 90 km/h
    J = 100 km/h
    K=110 km/h
    L=120
    km/h
    M=130 km/h



    Belastbarkeit Gewicht MAX:


    54=
    212 Kg
    62= 265 Kg


    ...ja, diese Heindenau können schon ´was
    ab.

    Die CY Felge ist
    sehr, sehr breit.
    Ein 120/70 Reifen währe undenkbar,
    ein
    130er wird so breit gezogen, das extremes Kurven fahren nicht mehr
    möglich ist.


    Bei 130er Reifen passt die Sache nicht mehr an
    der Kette, die Felge passt auch nicht direkt auf den DAX Radstern und
    der CY Radstern nicht direkt in die Schwinge.

    Das Material der
    CY Felge ist um einiges dünner als von der 12V DAX.


    Wenn alle
    Schwierigkeiten überwunden sind, ist die Sache aber ein echter
    Hinkucker.


    --------------------------


    Ich bevorzuge die
    neue, preiswerte drei Zoll breite Felge.


    Sie ist ohne
    Änderungen kinderleicht zu montieren, perfekt für sportliche
    Fahrweise und 130er Reifen,

    sehr gut im Material und in einem
    Stück tief gezogen.

    Der SL 26 siehe
    zwar gut aus, hat aber eine (zu) harte Mischung.


    Der Metzeler
    Me7 Teen sieht ähnlich wie der SL 26 aus, hat auch wirklich eine
    schöne weiche Mischung für viel Haftung,
    Leider ist er um
    einiges Schwerer wie der Heidenau K61.


    Ich hatte es vor
    längerem mit dem Me7 Teen probiert, gab aber öfters Höhenschlag
    bei diesem Reifen.


    Kann aber nicht sagen, ob die letzte Info
    immer noch zutrifft.

    Der
    Me7 Teen:
    Vorteile:
    Es ist der weicheste Metzeler Reifen in
    der Größe.
    Er ist optisch ansprechend.
    Er fährt sich
    manierlich.


    Nachteile:
    Gerade die ersten Serien hatten
    Höhenschlag.
    Es ist eine relativ schweere Decke.
    Oft große
    Unwucht.
    Fällt vergleichsweise schmal
    aus.


    ----------------------------------------------------------------


    Heidenau
    K 61 Racer:
    Vorteile:
    Es ist der weicheste Reifen, den ich
    kenne.
    Er hat eine moderne Mischung, die sich schaumgummiartig der
    Straße anpasst,
    trotzdem nicht übermäßig verschleißt.
    Die
    Decke ist sehr leicht, die Karkasse nicht zu hart,
    so dass eine
    große Kontaktfläche zur Straße entsteht.


    Seitenführungskräfte
    werden allerdings perfekt aufgenommen, so dass extrem sportliches
    Fahren möglich ist.


    Nachteile: nich wissen.




    Nein,
    der Heidenau K61 Racer ist nicht mit dem Me7 Teen zu vergleichen,
    auch wenn das schon ein überdurchschnittlich guter Reifen ist.



    Den Schwalbe Race Man habe ich leider immer noch nicht
    getestet, noname Reifen sind leider weniger gefragt, was man ja auch
    bei dem Heidenauer bemerkt.
    Immer mehr Leute kennen jedoch die
    Heidenauer Reifen, auch wenn wenig für Werbung investiert
    wird.


    Mein Tipp:
    Rein für Straße Heidenau K61.


    Wird
    auch mal ein wenig abseits gefahren, sollte man K58, K59, K62, oder
    Pirelli SL 38 wählen.

    Achtung auch mit
    dem Reifenwechsel!


    Sehr oft versuchen sogar namhafte Firmen
    die Reifen wie gewöhnlich aufzuziehen.


    Dabei werden meist die
    Felgen, in jedem mir bekannten Fällen die Karkasse der Reifen
    zerstört.


    Die Felge darf ausschließlich auseinander
    geschraubt werden, um die Reifen zu wechseln.


    Das ist sehr
    ungewöhnlich und meistens den Werkstätten nicht bekannt.




    Gute
    Reifen für die DAX sind Heidenau K61/62, Pirelli SL38.
    Beide sind
    in den Größen 120/70-10 und 130/70-10 auf der DAX legal.
    3.50
    Zoll Reifen kann man wirklich vergessen, egal welches Profil sie
    haben.


    Eine breitere Felge macht sich hinten noch viel besser.

    Das
    Vorderrad der Replika DAX mit der Scheibenbremse passt direkt, ohne
    Veränderungen in die Replika Monkey Gabel.


    Braucht man nichts
    verändern, nur die Distanzstücke nicht
    verwechseln.


    --------------


    Hinten musst Du entweder
    die Bremsanker Platte verändern, wie es Andreas gemacht hat, oder
    die Monkey Bremsanker Platte etwas abdrehen, wie ich es bei mir habe.

    Welchen
    Nachteil hat Synthetik Öl, außer nicht durch Dreck
    dichtzuhalten?


    Ob man bei einer Guzzi Vorteile modernerer Öle
    nutzen muss- denke auch eher nicht.


    So ein Thema weiter
    auszuarbeiten halte ich schon für sinnvoll, ist nicht mit drei
    Worten getan.


    Hier in Kurzform:
    Synthetiköl schmiert
    besser,
    ist temperaturstabiler,
    hält den Motor innen sauber
    (Schmutz behindert Wärmeabfuhr), aber kann zum Teil auch alten Dreck
    ablösen, ist chemisch stabiler- speziell bei länger anhaltender,
    thermischer Belastung.