Probleme mit Halbautomatik Kupplung ST 70

  • Hallo Leute,

    ich möchte mich heut mit einem Problem an Euch wenden, bei dem ich nicht mehr weiter komme.:sleeping:


    Seit ca. 3 Wochen bin ich stolzer Besitzer einer ST 70 (6 Volt) im Original-Zustand aus Bj.74.:P

    Da die Halbautomatik bei Vollgas und manchmal auch beim Antreten zu rutschen begann habe ich heute neue Reibscheiben (nach der Skitzze von Barry Fisher) eingebaut. Nach dem ich alles montiert und frisches Öl aufgefüllt habe, zeigt sich jetzt der Effekt, dass ich beim Antreten quasi ins Leere trete und den Motor nicht gestartet bekomme. Die Schaltung selbst lässt sich schalten.


    Da ich einfach nicht weiter komme, würde es mich sehr freuen, wenn ein Daxspezialist mir hier weiter helfen könnte.

  • Siehe auch http://www.honda-dax.de/technik.html


    Wie du jetzt an den demontierten Reibscheiben vielleicht erkennen kannst,

    sind die ausgebauten gar nicht abgenutzt und sehen gleich aus, wie die Neuen?


    Falls das (vermutlich) so ist, ist nach dem Einstellen (siehe Link) unter Umständen ein neuer, versträrkter Kupplungsautomat erforderlich.

    Bitte prüfe aber auch, ob der Ölkreislauf selbst einwandfrei funktioniert.

    .
    Mit sportlichen Grüßen,
    Barry Fischer


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  • Hallo Leute,

    habe heute wieder die Kupplung ausgebaut. Wenn man alleine an dem Ding rumwurschtelt kann man schon der Verzweiflung ein deutliches Stück näher kommen. Warum der Kupplungskorb außen auch keine Möglichkeit bietet, ihn beim Öffnen der Zentralmutter zu fixieren, kann ich nicht nachvollziehen. Ich hatte mir dann mit einem Ölfilterschlüssel geholfen um das Teil zu halten, was aber auch nur ansatzweise gut funktioniert hat. Na egal.

    Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich die Kreuzschlitzschrauben des Zentrifugendeckels, sowie die des linken Gehäusedeckels durch Innensechskantschrauben ersetzt.

    Bereits gestern hatte ich schon festgestellt, dass die "A"-Beläge lediglich noch eine Stärke von 2,67 mm aufwiesen. Sonderbarer Weise hatte dagegen die Reibscheibe "B" noch 3,47 mm Belagsstärke. Die vier Kupplungs-Druckfedern hatten alle die Werte von Neuware.

    Nun zu meinem eigentlichen Fehler...

    Beim Zusammenstecken der einzelnen Lamellen in den Kupplungskorb viel mir (dieses Mal zum Glück) auf, dass der Mitnehmerkranz für den Primerantrieb nicht in den drei Rampen, sondern genau versetzt, deneben lag. Ergebnis, man konnte ihn einfach so wieder aus seiner Führung heraus ziehen. Nachdem ich meinen Fehler erkannt und behoben habe, konnte ich nach der erneuten Einbau der Kupplung in den Motor feststellen, das sich jetzt das Teil ohne Probleme antreten lässt und sich die Gänge wunderbar schalten lassen.

    Ich möchte mich aber trotdem noch einmal herzlich für Eure Ideen und Hilfe bedanken


    Gruß

    Volker